| Planung und Konzeption eines Webauftrittes - Was muß beachtet werden, um eine erstklassige Realisierung gewährleisten zu können? |
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Angenommen, Sie möchten einen Web-Auftritt realisieren; was muß geplant werden und was gehört in die Konzeption? Diese Fragen werden in unserem folgenden Beitrag erörtert, um einen erfolgreichen Internet-Auftritt gewährleisten zu können.
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Zunächst aber eine kurze Begriffsdefinition: Im folgenden wird die
Konzeption nicht als erster Umsetzungsvorschlag der Multimedia-Agentur
bzw. Programmierer und Webdesigner verstanden, sondern als schriftliche
Zusammenfassung der wichtigsten vorgelagerten Planungsschritte. Grundsätzlich sollte das Organisieren des Teams der erste Planungsschritt sein:
Diese Punkte sollten vorab immer geklärt werden, damit feste
Kompetenzen und Ansprechpartner für alle Beteiligten feststehen. Hier sollte in der Planungs- und Konzeptionsphase sehr genau gearbeitet werden, da oftmals falsche Vorstellungen bezüglich der zukünftigen Website eine spätere Enttäuschung mit sich bringen. Am besten werden die Ziele in primäre und sekundäre Ziele unterteilt, sowie mit zeitlichem Rahmen versehen. Ein primäres Ziel könnte z.B. sein, daß die Bekanntheit des Unternehmens erhöht werden soll. Als sekundäres (und mittelfristiges) Ziel könnte eine Umsatzsteigerung um x Prozent im Zeitraum y definiert werden. Zielgruppenanalyse Corporate Identity und Corporate Design Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens Innerhalb der
Gedanken zum Corporate Identity und des Corporate Designs sollten am
besten noch Überlegungen bezüglich der eigenen Stärken und Schwächen
angestellt werden. Inhaltliche Themen unter Berücksichtigung der Zielgruppen Bereits im Konzeptionsstadium bietet es sich an, grundlegende Themengebiete abzustecken: - Welche meiner Haupt- und Nebenzielgruppen werden mit welchen Inhalten angesprochen?-Wie kann vermieden werden, daß lediglich Informationen aus den konventionellen Medien (sprich: Unternehmensprospekte) in das Web-Projekt integriert werden? Technische Voraussetzungen bei den Zielgruppen Je nach Zielgruppe variiert die technische Ausrüstung. Nicht alle haben einen 21-Zoll-Monitor und andererseits bezitzen nicht alle ein 14.400er-Modem. Diese Abschätzung ist recht schwer, doch kann man nach einiger Recherche feststellen, ob das Gros der Hauptzielgruppe diese oder jene technische Ausrüstung besitzt. Verantwortlichkeiten: Wie bereits oben angedeutet, gehört eine genaue Definition der Verantwortlichkeiten (also z.B. für Recherche, Klärung der Urheberrechte, Anfertigung von Photos, Design, technische Realisierung etc.) ebenfalls in die Konzeption. Definition des Zeitrahmens Zusammen mit den Verantwortlichkeiten bietet es sich an, einen detaillierten Zeitrahmen schriftlich zu fixieren. Natürlich ist eine derartige schriftliche Konzeption keine Garantie für das Gelingen eines Online-Projektes. Aber es ist sehr hilfreich, noch einmal sein Unternehmen zu analysieren. Außerdem existiert durch die Konzeption eine Art Kontrollfunktion, indem während und nach der technischen Umsetzung ein Abgleich durchgeführt wird.Die Punkte, die in der Planungsphase analysiert werden sollten und später in die Konzeption einfließen, variieren. Die o.g. Fakten sind nur Vorschläge und können beliebig ersetzt und ergänzt werden. Ganz entscheidend dabei ist jedoch, daß alle Beteiligten bereits an der Konzeption mitarbeiten, egal ob das Projekt intern oder mit Hilfe einer Multimedia-Agentur realisiert wird. Die Hauptverantwortung für das Gelingen und damit auch schon für die Planungsphase einschließlich der Konzeption sollte möglichst weit oben angesiedelt werden, denn: Auch und gerade Online-Projekte sollten unbedingt zur Chefsache erklärt werden und müssen von der Geschäftsführung oder -besser noch- vom Upper Management begleitet werden.
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