Die besten Suchplätze im Netz

 

Nach Expertenmeinung haben auch private Internetseiten die Chance auf eine gute Platzierung: "Wenn die Seite für den Nutzer gut gemacht ist, dann ist sie auch für die Maschine gut", sagt Stefan Karzaunikat, Betreiber von "Suchfibel.de" in Hamburg. Die wichtigsten Regeln für gut zu findende Internetseiten sind laut Karzaunikat banal, denn Suchroboter arbeiten nach einem festgelegten Muster: Eine Seite sollte Texte mit einer aussagekräftigen Überschrift, übersichtliche Zwischentitel, beschreibende Verweise auf Unterrubriken oder themenverwandte, externe Seiten sowie eine durchdachte Navigation haben. So genannte Metatags hätten dagegen an Bedeutung verloren.

Nach ähnlichen Kriterien sucht auch der Webkatalog Yahoo Einträge aus. Hier werden Internetseiten jedoch nicht mit Hilfe eines Roboters, sondern durch eine Redaktion geprüft. "Wir achten auf das Gesamtkonzept", sagt Yahoo-Sprecherin Patricia Rohde in München. Der Inhalt müsse unter anderem umfangreich und optisch gut lesbar sein. Außerdem benötige die Seite eine durchdachte Navigation.

"Google schaut sich verschiedene Faktoren an, um die Relevanz einer Seite zu beurteilen", sagt Nate Tyler von Google in Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien. Dazu gehörten externe Links, der Text und die Position der Seite in einer Navigationsstruktur.

Suchmaschinen-Experte Karzaunikat meint zudem: "Es reicht die Anmeldung in zwei Hand voll der wichtigsten Suchmaschinen aus", sagt er. Dazu gehörten neben Google unter anderem Lycos, Fireball, Yahoo sowie die Suchdienste der Internetanbieter AOL, MSN und T-Online. Hier können sich Seitenbetreiber aber auch ohne fremde Hilfe eintragen lassen. Privaten Anbietern bliebe aber auch eine kostenlose Alternative: Gut gemachte Seiten hätten nach wie vor eine Chance auf gute Platzierungen. Dazu sollte das Angebot immer weiter optimiert werden. 

Text: apa